| Von Heiko Kammler
Nach dem Bekanntwerden des Verkaufs der Anteile von Siemens am gemeinsamen JointVenture FujitsuSiemens zeichnen sich die ersten klaren Bilder am Horizont ab. Die Stärke von FSC, die Entwicklung und der Bau von Servern und Speichersystemen wird in Europa konzentriert. Damit wird auch der Standort Deutschland gestärkt. Die Märkte weltweit werden zukünftig nur noch mit einer Marke bedient, was bisher die Schwäche des Konstruktes FujitsuSiemens gewesen ist. FujitsuSiemens konnte nur in Europa, mittlerer Osten und Afrika vertrieben werden. Die restliche Welt wurde von Fujitsu bedient. Damit können in diesem margenschwachen Segment neue Synergien entstehen. Das kann auch etwas Positives bedeuten.
Der Name Siemens wird so langsam aus der Computerbranche verschwinden- nichts ist so beständig wie der Wandel. Wichtig ist, das Arbeitsplätze in Deutschland, derzeit sind es ca. 6.000, erhalten bleiben. So gibt es laut Konzernaussagen für die Produktionsstandorte Augsburg und Sömmerda Jobgarantien bis 2012.
Für uns ist es besonders wichtig, dass es weiterhin zuverlässige und qualitativ besonders hochwertige Produkte bleiben, die den Anforderungen unserer Kunden gerecht werden. Und davon können wir ausgehen.
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