Kurz vor Weihnachten sind vermehrt Emails mit tückischen Anlagen und Cryptolocker (Erpressungs-Trojaner) im Umlauf, die nur selten von Virenscannern blockiert werden.

In den letzten Tagen kam es vermehrt zu Fällen, in denen einfache Emails Schadsoftware, getarnt als Word-oder Exceldateien, beinhalten. Diese werden an vermeintliche Rechnungen oder Bewerbungen angehängt. Sie sind nicht sofort erkennbar, da Absender- und Signaturangaben oft von realen Firmen/Online-Shops etc. genutzt werden.

Word- oder Excelanlagen in der Mail nur mit Bedacht öffnen!!! Bei Verdacht, lieber die Person/Firma kontaktieren.


Beispiel:

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihren Auftrag. Dieser wird umgehend durch unser Logistikzentrum versendet.

Beiliegend erhalten Sie Ihre Rechnung.

Ihre Kundennummer: D58550400
Ihre Rechnungsnummer: D30005775083

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team der Büromarkt Böttcher AG



Empfehlung vom Aniviren-Hersteller Panda:

Vergewissern Sie sich, dass im Bereich Antivirus Ihrer Endpoint Protection mindestens die folgenden Optionen, insbesondere "Verdächtige Elemente", aktiviert sind:

 panda konfiguration

INFOTECH kann Sie bei der grundlegenden Konfiguration gern unterstützen.



Weitere Schutzmaßnahmen:

  1. Backup – Führen Sie regelmäßig Backups von allen wichtigen Dateien durch, auf einem System, das von Ihrem Netzwerk getrennt ist. Backup-Lösungen sind die kostengünstigste Option, um den Schaden zu mindern, der durch Malware oder Hardwarefehler und andere Störfälle verursacht wird.
  2. Vorsicht – Schulen Sie alle Nutzer dahingehend, dass sie vorsichtig im Umgang mit E-Mails von unbekannten Absendern sind, insbesondere bei solchen, die Dateianhänge beinhalten oder dazu auffordern, auf eine Einstellung zu klicken, damit man sich Bilder ansehen kann. Passen Sie auf, worauf Sie klicken. Nicht alle Webseiten sind sicher und einige verstecken unangenehme Überraschungen. Wenn Ihr Browser meldet, dass etwas nicht stimmt, beachten Sie diese Warnung.
  3. Update – Windows und Anwendungen wie Chrome, Firefox, Flash und sogar WinRAR sind bekannte Einfallstore für Malware. Halten Sie Ihr Betriebssystem und Ihre Software immer auf dem neuesten Stand, um das Gefahrenrisiko zu senken.



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